27. April 2010

Besuch des Projektes Smart Watts beim Konsortialführer utilicount GmbH & Co. KG

Der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus Breil war Gast bei der utilicount in Aachen und hat sich über heute verfügbare und zukünftige Lösungen des Smart Meterings informiert.

Smart Metering ist eines der wichtigsten Themen einer modernen Energiewirtschaft und verfolgt das Ziel, den Endkunden Möglichkeiten und  Anreize an die Hand zu geben, Energie wirtschaftlich, effizient und CO2 arm zu nutzen.

Aachen, 13.4.2010 "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Mauern und die Anderen Windmühlen." Dieses chinesische Sprichwort finden Besucher der Webseite von Klaus Breil in der Rubrik „Lieblingszitate“. Wie sich Windmühlen effizient in ein intelligentes Stromnetz integrieren lassen, hat Herr Klaus Breil mit den Geschäftsführern der utilicount Dr. Kai Luppa und Ingo Tiede und weiteren Mitarbeitern und Gästen diskutiert.
Variable Tarife und die Visualisierung des Energieverbrauchs über Zählerfernauslesung (Strom, Gas, Wasser, Wärme) werden Kunden in Zukunft mehr Kontrolle über ihre Energiekosten bringen. Die Diskussion machte deutlich, dass die Umsetzung innovativer Lösungen im Energiesektor die Branche vor große Herausforderungen stellt. Hier hilft die utilicount als Stadtwerke-Allianz, da gemeinsame Ziele definiert und umgesetzt werden und durch Skaleneffekte und Synergien technische und wirtschaftliche Mehrwerte generiert werden. Um das Potenzial einer stärkeren Vernetzung von Energieverbrauch und – erzeugung heben zu können, gilt es, technologische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen zu klären und Anreizsysteme zu schaffen. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte E-Energy Projekt „Smart Watts“, das durch die utilicount geleitet wird, geht mit seinen sechs Teilprojekten über die momentanen Anforderungen hinaus und erarbeitet Lösungen für die Zukunft einer vernetzten Energiewelt. Die Automatisierung und Steuerung des Haushalts wird dabei zusammen mit intelligenter Steuertechnik für Energienetze als Smart Grid bezeichnet.

Bild: v.l. Dr. Kai Luppa, Klaus Breil, Ingo Tiede

Über die utilicount:
Hervorgegangen aus dem Smart Metering Projekt der Trianel wurde die utilicount 2008 in Aachen gegründet. Gesellschafter und Entwicklungspartner sind kommunale Versorgungsunternehmen, Messstellenbereiber und Forschungsinstitute. Als Dienstleister im Bereich Smart Metering bietet die utilicount Lösungen in Form von  Hard- und Software-Produkten, den Betrieb zugehöriger Kommunikationsnetze, Messdatenerfassung, -verarbeitung und -lieferung sowie Smart Metering Volldienstleistungspakete für Vertrieb, Netz- und Messstellenbetreiber.Im E-Energy Projekt Smart Watts agiert die utilicount als Konsortialführer und leitet das Teilprojekt Smart Metering. Ziel des Projektes ist es eine zukunftsfähige Plattform zu realisieren, die auf Basis von Smart Metering und Smart Grids einen Marktplatz für eine moderne, ökologisch und wirtschaftlich attraktive Energieversorgung bietet.

 
   
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